Geplant war eine Schneeschuhtour zum Kemptner Naturfreundehaus am Gschwendner Horn, aber es kam anders.
Am Dienstag, den 26.02. wurden wir von unserem Treffpunkt an der Inninger Str. von Manfred Richtung Immenstadt nach Ratholz kutschiert. Von hier aus wollten wir, altersgerecht, mit dem Lift zur Bärenfalle hoch und dann mit Schneeschuhen weiter zum Kemptener Naturfreundehaus Hochsteigen/Queren.
Eine Anfrage beim dortigen Wirt am Samstag vorher ergab, dass dort außer Montag (Ruhetag) jeden Tag geöffnet ist, also wurde unsere Tour für Dienstag geplant. Gegen 10:00 Uhr kamen wir am Lift an und erfuhren vom anwesenden Personal, dass der Lift von Ende Januar bis zum Beginn der Faschingsferien nur am Wochenende in Betrieb ist. Dass das Naturfreundehaus in dieser Zeit geöffnet hat, der Lift aber unter der Woche nicht in Betrieb ist und alle anderen Hütten in dieser Zeit ebenfalls geschlossen haben, hat uns der Wirt nicht gesagt.
Beratung: Alles laufen? auch wieder herunter oder um planen?
Nach kurzer Diskussion fuhren wir 5 km weiter zur Hündlebahn, stellten dort das Auto ab und 5 nicht mehr ganz junge Alpine, stiegen zunächst entlang der Trasse der Sommerrodelbahn und dann am Rand der Piste, bei strahlendem Sonnenschein, und angenehmen Temperaturen in ca. 1 Stunde hoch zur Hündlealpe.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause ging es, um das schöne Wetter auszunutzen, über die Hochsiedel-Alm und Prodellift zum Kammlift und von dort am Pistenrand in ca. 1 ½ Stunden hinunter nach Thalkirchdorf. Auf dem Fußweg entlang der Konstanzer Ach kamen wir nach einer ½ Stunde wieder beim Parkplatz an der Hündle -Bahn an.
Fazit: Eine gemütliche Halbtagestour auf Schneeschuhen bei schönem Wetter, mit einer reinen Geh Zeit von ca. 3 Std. ist diese Rundtour, mit zusätzlicher vorhandener Einkehrmöglichkeit im Bergstüble, und erweiterter Abstiegsroute über die Kuhschwand-Alpe hinunter nach Osterdorf oder Konstanzer zeitlich noch ausbaufähig.

Autor:Ortwin Stegherr