Zwei Wochen nach unserer Skitour auf den Grünten waren wir alpin unterwegs. Unser Ziel war Ofterschwang. Früh um sieben haben wir uns beim Post SV getroffen und unsere Sachen in den Vereinsbus verladen. Dann fuhren wir gemütlich nach Ofterschwang. Den ganzen Weg über schneite es und so sollte es auch den ganzen Tag überbleiben.
Aber das machte nichts. Bei ständigem Schneefall und daraus resultierend auch Tiefschnee neben den Pisten waren wir den ganzen Tag unterwegs. Mittags kehrten wir auf der Alpe Blässe in einem gemütlichen Gasthof direkt an der Piste ein.
Nach einem Abschlusskaffee hieß es am Auto erst einmal abkehren. Immerhin hatten sich so 15 cm Neuschnee auf dem Autodach abgelegt. Auf verschneiten Straßen heimwärts und ein trotz des bedeckten Himmels und ständigen Schneefalls ein guter Skitag.

Das Wetter war einfach zu schön. So beschlossen wir ein paar Tage später unter der Woche einen Skitag einzulegen.
Gemütlich sollte es werden. So trafen wir uns um neun zur Abfahrt in Augsburg. Um halbelf waren wir in Pfronten. An der Kasse der Breitenbergbahn ein Dreistundenticket gelöst und mit der Gondel nach oben.
Dort dann bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein gefahren bis die Zeit abgelaufen war.
Eine gemütliche Kaffeepause, dann auf dem Forstweg runter ins Tal zum Auto. Um fünf waren wir wieder zurück in Augsburg. Noch einen Abstecher zum Post SV und dort saunieren rundeten den Tag ab.
Am Wochenende darauf holten wir die Tourenski aus dem Keller. Unser Ziel war der Sonnenkopf nahe Sonthofen. Eine unserer Standardtouren.
Wieder trafen wir uns beim Post SV und nutzten den Vereinsbus. Am Parkplatz kurz vor Hinang stellten wir das Auto ab und richteten uns her zur Tour. Zuerst wieder der Weg zur Sonnenklause und von dort weiter hinauf zum Vorgipfel des Sonnenkopfes, Auf der Schnippe. Weiter zum Gipfel war es nicht lohnend. So zogen wir die Felle von den Skiern ab und stellten Schuhe und Ski auf Abfahrt um.
Der Schnee war besser zu fahren, als es beim Aufstieg aussah. Allerdings je weiter runter wir kamen, desto schwerer fielen uns die Schwünge.
Eine Einkehr in der Sonnenklause und dann die restliche Abfahrt wieder runter zum Parkplatz.
Beim Post SV angekommen gönnten wir uns auch dieses Mal zum gelungenen Tag einen Saunagang.
Die nächste Skitour führte uns ins Tannheimer Tal. Von Schattwald aus stiegen wir einen Tobel hinauf zur Piste. Dort hatten wir dann die Auswahl auf drei Gipfel. Der Wannenkopf schied aus, da sich über der Mulde, durch die der Aufstieg führt, ein großes Schneemaul gebildet hatte. Zu gefährlich.
Der Aufstieg zum Bschießer war nicht möglich, da der Hang, über den der Aufstieg führt, komplett mit einer Lawine abgegangen war.
So blieb der Ponten. Auf einem harten Harschdeckel spurten auf dem Nordhang nach oben. Kurz unterhalb des Gipfels beendeten wir die Tour, da auf dem Gipfelgrat ein ziemlich starker Wind blies.
Da Abfahrt war dann richtig gut. Zwar hatten wir keinen Tiefschnee und Pulverhang. Aber auf dem harten Deckel ließ es sich besser als auf mancher Piste abfahren.
Bevor wir uns Mitte März mit dem Bus nach Warth fahren ließen, waren eine Gruppe von uns noch unter der Woche mit den Schneeschuhen am Hündle unterwegs. Mehr dazu in einem gesonderten Bericht vom Ortwin.
Zwei Tage hatte es geschneit und war schlechtes Wetter. Auch noch in der Früh regnete es in Augsburg. Doch je näher wir Warth kamen, desto schöner wurde es. Und in Warth angekommen erwartete uns ein strahlend blauer Himmel. Bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt und viel Schnee verbrachten wir wieder einen super Skitag in Warth. Nach einem Abschlusskaffee die Skier in den Bus gepackt und wir ließen uns heim chauffieren.
Was haben wir im Sommer vor?
Nach hoffentlich ein paar Tagestouren mit dem Radl ist ein Alpenüberquerung geplant. Von Augsburg über Bad Tölz, weiter ins Karwendel und Zillertal. Über das Pfitscherjoch nach Sterzing. Dann den Brenner hinunter und rauf zur Seiser Alm. Über das Mahlknechtjoch ins Fleimstal und weiter über den Manghenpass nach Levico Terme. Zum Abschluss über den Kaiserjägerweg nach Rovereto und schließlich zu unserem Ziel, dem nördlichen Gardasee.
Im Juli eine zweitägige Radltour vom Grünten zum Gunzesrieder Tal. Dort nach Sibratsgfäll, wo wir übernachten. Am nächsten Tag durch das Rohrmoostal zurück und durch die Starlachklamm um den Grünten herum zurück.
Zwei Wander- bzw. Klettertouren um den 8. August führen uns am 3. und 4. zuerst auf die Zugspitze. Der Anstieg erfolgt über den Riffelschartensteig und zurück geht’s mit der Zahnradbahn. Übernachtet wird in der Hölltalangerhütte.
Vom 8. bis 11. August sind wir dann mit einer Gruppe in der Brenta. Näheres dazu am Montag nach dem Training beim Wolfgang.

 

Autor: Hans Horn