Alpine: Skiopening in Ischgl

Anfang Dezember hatte es ausreichend geschneit, so dass wir unser Skiopening in Ischgl bei tollen Schneeverhältnissen durchführen konnten. Teilweise reisten wir bereits am Dienstag an. Am Mittwoch früh trafen wir uns dann am Parkplatz der Silvrettabahn mit dem Rest der Gruppe.

Am ersten Tag hatten wir gutes Wetter, nicht zu kalt und ca. 30 Zentimeter Neuschnee. Was den einen oder anderen unserer Skifahrer auch Vergnügen abseits der Piste bescherte.
Da ich selber nicht Skifahren durfte, war ich mit den Schneeschuhen im Fimbatal unterwegs. Über die Bodenalpe lief ich hinauf zur Paznauner Taja, wo ich mich um die Mittagszeit mit den Skifahrern traf.

Nach dem Skitag wieder ein kurzer Einkehrschwung im Kuhstall zum Apres ski. Anschließend trafen wir so nach und nach in unserem Hotel in See, ca. 20 km von Ischgl entfernt ein. Ausruhen auf dem Zimmer oder ein kurzer Saunabesuch noch vor dem Essen. Anschließend saßen wir noch ein wenig zusammen bevor wir ins Bett gingen.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück wieder großer Aufbruch. Die Skifahrer genossen wieder die super präparierten Pisten oder die freien Hänge im Skigebiet.

Ich ging, dieses Mal in Begleitung, von Ischgl aus wieder zum Fimbatal und dieses Mal bis zur Bodenalpe. Hier trafen wir uns dieses Mal mit den Skifahrern.

Nach dem gelungenen Skiauftakt ließen wir es im Fire und Ice ausklingen. Wer direkt nach Augsburg heim fuhr, kehrte noch in einer Pizzeria in Schongau ein. Zwei gelungene Skitage fanden hier ein schönes Ende. So könnte es weiter gehen.

Tat es aber nicht. Bis Weihnachten wurde es wieder wärmer, Föntage mit über 15 Grad ließen den Schnee im Allgäu und den nahen Bergen bis auf Höhen über 1000 Meter schmelzen.

So entschlossen wir uns Anfang Januar die Radsaison zu eröffnen. Bei Temperaturen um die null Grad und Nebel radelten wir von Wellenburg auf dem Höhenweg über Straßberg, Reinhartshofen nach Klimmach. Den Leuthauer Berg hinunter und dann unterhalb der Lechleite wieder zurück. Eine kurze Einkehr im Gnadentalstüberl nutzten wir zum Aufwärmen. Bei der weiteren Rückfahrt entlang der Wertach ließ sich sogar die Sonne sehen.

Was haben wie 2020 vor. Wenn’s noch schneit, werden wir noch ein paar Skitouren versuchen. Anfang März, voraussichtlich am 08.03., fahren wir mit dem Bus nach Warth. Hierzu kommt noch Näheres direkt an euch.

Wenn es dann wärmer wird, werden wir wieder mit dem Mountainbike unterwegs sein. Mitte Juli fahren wir dann für zwei Tage nach Sibratsgfäll und machen zwei Touren mit ca. 45 km Länge und 1200 Höhenmetern. Sollte das nicht klappen, fällt mir bestimmt ein anderes Ziel ein.

Am 1. August führen uns Jürgen und Wolfgang durch das Hölltal auf die Zugspitze. Ende August treffen wir uns dann wieder am Reschenpass zum Stelviobikeday.
Ja, und dann wird’s schon wieder langsam Winter und Zeit für unser Skiopening. Der Termin ist schon gebucht.

 

Autor:  Hans Horn

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