Karwendelrunde mit dem MTB

//Karwendelrunde mit dem MTB

Karwendelrunde mit dem MTB

Der Wetterbericht sprach von einem Wetterumsturz und Kälteeinbruch. Auch von den ersten Herbststürmen war die Rede. Doch unser Wetterbericht zeigte trockenes und teils sonniges Wetter im Karwendel an. Also früh raus aus den Betten und auf nach Mittenwald. Es hat die ganze Nacht geregnet. Es regnet noch als wir wegfahren und auf dem größten Teil der Strecke. Um neun kommen wir in Mittenwald an. Es ist noch bewölkt und die Wege nass. Und es ist nur zwölf Grad warm.

Trotzdem, die Räder hergerichtet und entsprechend angezogen radeln wir los. Die ersten sechs Kilometer flach in den Isarauen nach Scharnitz und dann Richtung Karwendeltal. Dann der erste Anstieg hinauf. Hier eine kurze Pause, um die warmen Klamotten abzulegen. Dann entlang des Karwendelbaches 17 Kilometer, teils flach und zum Schluss mit bis zu 12 % Steigung hinauf zum Hochalmsattel. Das Karwendelhaus ließen wir rechts liegen und fuhren gleich ab, auf einem mit reichlich Geröll übersätem Weg zum Kleinen Ahornboden und weiter am Johannisbach entlang nach Hinterriss. Dort gönnten wir uns eine größere Pause.

Nach der Pause der nächste Anstieg zur Vorderbachsau, auch wieder teilweise mit Steigungen von bis zu 13 %, und der anschließenden Abfahrt zur Bärenbachfurt. Immer wieder interessant, diese Bachfurt zu meistern. Das Fahrrad schiebend, von einem trockenen Stein zum anderen balancierend oder, wenn möglich an seichten Stellen einfach durchfahren. Letzte Möglichkeit, Schuhe und Socken ausziehen und durch den Bach laufen. Dann der letzte steile, bis zu 16 %, Anstieg hinauf zur Fereinalm und dann am Seinsbach entlang hinunter Richtung Mittenwald. Dort aufpassen, dass man den Abzweig zur Aschaualm nicht verpasst. Zum Schluss entlang der Bundesstraße nach Mitttenwald und durch den Ort zu unserem Ausgangspunkt am Riedgraben.

Immer wieder schön und immer wieder anstrengend. Denn diese Tour ist nichts für Gelegenheitsradler. Mit einer Streckenlänge von 65 Kilometern, über 1700 Höhenmetern Anstieg und teils sehr anspruchsvollen Wegen, sollten nur gute und trainierte Radler diese Strecke in Angriff nehmen. Sie ist übrigens für gute E-Bikes geeignet.

Für alle Neugierigen bietet die Alpine Abteilung das perfekte Sportangebot für Freizeit- und Outdoorsportler.

2018-10-18T17:45:00+02:0018. Oktober 2018|Categories: Alpine|