Inside-Info: Editorial Vereinszeitung 06 / 2016

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Inside-Info: Editorial Vereinszeitung 06 / 2016

Werte Sportfreunde,
liebe Postsportlerinnen und Postsportler,
sehr geehrte Damen und Herren!

„Zum Jahresende gab es „fast“ nur positive Botschaften.“

Während ich in der Oktoberausgabe unserer Vereinszeitung noch über einige offenen Entscheidungen berichtete – so waren wir da z.B. noch nicht im Sportausschuss und im Stadtrat gewesen, oder wir hatten noch keine vorzeitige Baugenehmigung des BLSV vorliegen – so wurden diese Punkte nun abgearbeitet und mit hoher Zufriedenheit für uns entschieden.

Sportausschuss:
Am 10.10.2016 wurde unser Bauvorhaben im Sportausschuss behandelt. Wir erinnern uns: Am 28.09.2016 wurde darüber im Sportbeirat, als vorberatendes Gremium, mit nur einer Gegenstimme und bei einer Stimmenthaltung votiert. Auch im Sportausschuss wurde nach einer sehr positiven Einführung des Sportreferenten Dirk Wurm und dem Mitberichterstatter Peter Uhl, erneut seitens der B90/Die Grünen und der Linken interveniert. Die hier aufgeführten Argumente und Fragestellungen waren für mich erneut teilweise nicht nachzuvollziehen, abstrakt und verfolgten nur ein Ziel:

Dem Post SV auch im 6. Jahr „Prügel zwischen die Beine“ zu werfen.

Selbst Willi Leichtle, ein allseits bekannter Augsburger Stadtrat, langjähriges M.d.L. und als äußerst diplomatischer Sozialdemokrat bekannt und geschätzt, konnte in einem für mich beeindruckenden Statement leider auch keine Überzeugungsarbeit leisten. Hierfür gab es und gibt es einfach leider keine Affinität! Die Abstimmung brachte dann auch das vorhergesehene Ergebnis: Bis auf 2 Stimmen von B90 und 1 Stimme der Linken, stimmen alle (CSU-SPD geschlossen) für unser Projekt.

Stadtrat:
Im Stadtrat am 27.10.2016 dann ein ähnliches Bild. Aufgrund er umfangreichen Agenda und des bereits fortgeschrittenen Tages gab es zwar nochmals den Ansatz einer Diskussion, wurde dann aber rasch durch den Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zur Abstimmung gebracht. Auch hier votierten bis auf B90 und den Linken alle für den Post SV. Um 19:10 Uhr, ein für mich sehr zufriedenes Ergebnis, denn immerhin ging es um eine Sportförderung als Verbindlichkeitsermächtigung von rund 2,17 Mio. € und um ein zinsloses Darlehen von knapp 1 Mio. €.

Ich möchte mich daher und an dieser Stelle schon einmal bei dem Augsburger Stadtrat für das Vertrauen und die Unterstützung sehr herzlich bedanken!

BLSV:
Von Seiten des BLSV haben wir mittlerweile neben einem vorläufigen und nochmals angepassten Zuwendungsbescheid auch die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn vorliegen. Dies war uns sehr wichtig, damit wir in die öffentliche Ausschreibung gehen konnten und somit die Weihnachtszeit bzw. den Winter zu nutzen, um dann sobald sich der Frost verabschiedet hat, mit dem Hochbau beginnen zu können.

Auch dem BLSV, Herrn Bernd Kränzle, Herrn Markus Ott und Herrn Benedikt Wallner, gilt unser herzlichster Dank für eine stets offene, professionelle und ergebnisorientierte Zusammenarbeit!

Bauzeitplan:
Momentan liegen wir innerhalb des Zeitrasters, welches ich Ihnen schon in der letzten Ausgabe zitiert hatte. Ich erwarte noch vor Weihnachten von Architekt Peter Kögl eine tiefergehende und aussagekräftigere Variante, wobei sich am Fertigstellungstermin (derzeit prognostiziert Qu. I/2018) nichts verändert hat.

Stadt Stadtbergen:
Ich hatte eingangs in der Überschrift bewusst das Wort „fast“ in „Gänsefüßchen“ gesetzt, da es leider nicht nur positive Nachrichten gab. Dazu zählt, dass die Stadt Stadtbergen nun vor dem Verwaltungsgericht Klage gegen die Stadt Augsburg und somit gegen unser Bauvorhaben wegen Lärmemission erhoben hat.

Liebe Vereinsmitglieder, dieser Vorwurf gegen den Post SV ist völlig absurd!

Aber: wir können trotz unserem vorliegenden Gutachten, welches auch von der Stadt Augsburg überprüft wurde und Akzeptanz fand, leider nichts unternehmen. Die Gutachtenkosten sind mittlerweile auch schon in einem schönen vierstelligen Bereich angekommen. Eine Rechtsanwältin, die wir am kommenden Montag beauftragen müssen, wird auch berechtigt eine gewisse Honorarvorstellung haben. Und bis wir dann am Ende wieder zu unserem Geld kommen, wird erneut eine lange Zeit vergehen!

Ungeachtet der ohnehin schon sehr theoretischen bis abstrakten Beweisführung der Stadt Stadtbergen, werden hier Pegelwerte angenommen und diskutiert, die in einschlägiger Literatur als „sehr unwahrscheinlich durch das menschliche Gehör nicht wahrnehmbar“ definiert werden.

Darüber hinaus wurde am letzten Freitag zusätzlich noch durch unseren Gutachter bestätigt, dass auf Höhe des Post SV-Neubaus, bereits ein Flüsterasphalt auf der B 17 realisiert wurde. Dieser wurde bisher noch in keinem der vorliegenden Gutachten berücksichtigt.

Was hier unsere zukünftigen Nachbarn bezwecken möchten, bleibt wohl für immer deren Geheimnis!

Kommen wir wieder zu erfreulicheren Themen:

Ein auch für mich selbst sehr beeindruckendes Statement zur Ausrichtung erfolgreicher moderner Vereine gab anlässlich des SPD-Parteitages unsere Tischtennisspielerin und Jugendtrainerin Nikola Tesch.

Die gebürtige Berlinerin und erfolgreiche Citymanagerin – leider nicht in Augsburg – beindruckte mit ihren Ausführungen neben den zahlreichen Teilnehmern auch Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer sowie Sportreferent Dirk Wurm (im Bild).

Sie favorisierte in ihren Ausführungen u.a. neben einem Breiten- und Leistungssport, ein breites Angebot mit sinnvollen Überschneidungen für die ganze Familie:

„Der kleine Paul geht zum Fußballtraining, Mama fährt ihn und macht zeitgleich einen Joga-Kurs“ oder:

„Papa geht in den Fitnessraum nebenan, die junge Mutter geht zum Zumba-Kurs und gibt ihre kleine 4-jährige Tochter währenddessen bei der Kinderbetreuung ab!“

Wichtig darüber hinaus sei – so unsere 28-jährige Oberligaspielerin und Jugendtrainerin – familiäre Aktionen: z.B. Vater-Kind-Doppelturnier im Tischtennis, mit anschließendem Grillabend.

Dem Gesagten gab es nichts hinzuzufügen und auch der Sportreferent honorierte diesen Vortrag mit Applaus.

Zwei Meldungen noch zum Abschluss:

1.) Rechts im Bild sehen Sie noch unseren neuen Vereinsanhänger, der neben einer sehr professionellen Werbung uns auch beim Umzug hilft Kosten zu sparen und darüber hinaus auch regelmäßig unserer Abteilung Hütte dienlich ist.

2.) unser neuer Vereinsbus. Diesen bekommen Sie aber erst in der nächsten Ausgabe zu sehen.

Liebe Leserinnen und Leser, werte Sportfreunde, abschließend möchte ich mich noch persönlich bei allen unseren Mitgliedern, Funktionären und treuen Wegbegleitern sehr herzlich bedanken, die das Präsidium aber auch mich in einer interessanten, herausfordernden aber auch äußerst schwierigen Zeit unterstützt haben.

Es werden noch weitere harte Monate vielleicht sogar auch Jahre auf uns zukommen, wo wir erst am Ende erkennen können, wer Worte wie Freundschaft und Kameradschaft, nicht nur im Vokabular führt, sondern wer es auch tatsächlich lebt!

Daher ist es mir ein großes Bedürfnis, mich bei denen namentlich zu bedanken, die uns / die mich in dieser schweren Zeit begleitet und nicht aufgegeben haben:

Ich danke dem Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, dem Baureferent Gerd Merkle, Sportreferent Dirk Wurm, unserem Präsidiumsbeirat, namentlich beim MdL und BLSV-Vizepräsident Bernd Kränzle, bei Stadtrat Willi Leichtle, Stadtrat Peter Uhl, Stadtrat Ulrich Wagner, Bürgermeister a.D. Theo Gandenheimer, dem Stadtrat a.D. Hans Rost und Gudrun Schulz.

Mein besonderer Dank gilt dem Präsidium, namentlich bei Frank Bregulla, Thomas Krötz, Rainer Schinke, Petra Holland und Peter Kretzinger, sowie bei den Abteilungs- und Spartenverantwortlichen Hans Horn, Ortwin Stegherr, Florian Brandhuber, Fabian Krötz, Igor Juric, Jörg Rißler, Kilian Kupke, Tanja Huber, Raimund Lesser, Thomas Schober, Rainer Storz sowie der Geschäftsführung, Inge Huber, für die stets konstruktive, offene und faire Zusammenarbeit.

Ich wünsche uns allen frohe, besinnliche Weihnachten und ein gutes, gesundes sowie sportlich erfolgreiches neues Jahr 2017.

Packen wir es an – es gibt noch viel zu tun!

Ihr Heinz Krötz

2016-12-11T09:40:23+01:00 6. Dezember 2016|Categories: Inside-Info|