Eingehtour auf den Sonnenkopf

//Eingehtour auf den Sonnenkopf

Eingehtour auf den Sonnenkopf

War es das angesagte schlechte Wetter, die aktuelle Lawinenlage oder was sonst, dass einige angekündigte Teilnehmer nicht mitfuhren. So machten wir uns nur zu viert zu unserer Eingehtour auf den Sonnenkopf auf.

Der Parkplatz bei Hingang war leer als wir ankamen. Die Sonne wollte unbedingt durch die Wolken, die sich an den Berggipfeln hielten durchscheinen. Wir packten unsere Ausrüstung und machten uns auf den Weg. Peter zählte noch die Leute, die von Altstätten aus ebenfalls unser Ziel ansteuerten. Der Schnee war reichlich und pulverig. Wenig Leute unterwegs, so dachten wir. Von einem freien Plateau aus konnten wir dann die Schneisen sehen, auf denen die Aufstiegsroute zum Gipfel führt. Und dort waren unzählige dunkle Punkte zu sehen, die sich Richtung Gipfel bewegten. Doch nichts mit einsamen Gipfelglück.

Vorbei an der Sonnenklause stiegen wir unbeirrt weiter nach oben. Zwischenzeitlich lugte sogar die Sonne mal länger durch die Wolken. Auf der Schnippe, ein Rücken kurz vor dem Gipfel, zogen sich die Wolken wieder zusammen und es begann leicht zu schneien. So beschlossen wir, den Gipfel, der von der Abfahrt her nicht unbedingt lohnend ist, auszulassen. Wir stellten um auf Abfahrt und fuhren ab zur Sonnenklause. Der Hang war zwar schon stark eingefahren, machte aber auf Grund des tollen Schnees richtig Spaß. Nach der Rast in der Sonnenklause dann die restliche Abfahrt zum Auto. Hier wieder bei Sonnenschein.

Eine Woche danach hatten wir wieder unsere Tourenski eingepackt. Dieses Mal lag unser Ziel im Tannheimer Tal. Von Rauth aus liefen wir auf die Krinnenspitze. War es in Augsburg richtig kalt, so hatten wir hier strahlend blauen Himmel und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Gemütlich liefen auf der Forststraße hinauf zur Rauther Alpe und dann nahe dem Enziansteig auf den Rücken kurz vor dem Gipfel. Hier war der Schnee derart abgeblasen, dass wir teilweise auf dem Gras nach oben liefen. Der Aufenthalt am Gipfel war nur kurz, wehte doch ein kräftiger, frischer Wind. Die Steigfelle abgezogen und verstaut, kurz rauf zum Gipfel und ein paar Fotos gemacht, dann die Ski und Schuhe auf die Abfahrt umstellen. Kurz unterhalb des Gipfels machten wir dann an einer windgeschützten Stelle Pause. Da wir schon beim Aufstieg geschaut hatten, wo sich noch der beste Schnee befinden könnte, beschlossen wir, auf dem südlichen Rücken abzufahren. Dort hatten wir teilweise noch wenig verspurten und brauchbaren Pulverschnee. Allerdings mussten wir uns am Ende der Lichtung durch dichten steilen Wald schlängeln, bevor wir auf eine freie Lichtung mit schon sehr weichem und nassem Schnee kamen. Dann auf dem Forststraße zurück zum Auto. Nach der Tour saßen wir dann noch bei Kaffee, isotonischen Kaltgetränken und Kaiserschmarrn gemütlich in der Jausenstation Klein Meran zusammen.

 

 

2017-01-24T15:46:52+01:00 24. Januar 2017|Categories: Alpine|