Inside-Info: Editorial Vereinszeitung 3/2016

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Inside-Info: Editorial Vereinszeitung 3/2016

EDITORIAL

„Wir kommen voran – langsam und mühsam!“

Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Mitglieder,
liebe Leserinnen, liebe Leser!

Mit dem heutigen Tage und der Herausgabe unserer Vereinszeitung sind wir wieder in der Jahreszeit angekommen, in der die meisten Mannschaftssportarten in die Sommerpause gehen. Zeit um die sportlichen Erfolge der abgelaufenen Saison zu feiern. Zeit aber auch um nicht so tolle Platzierungen gedanklich nochmals aufzuarbeiten, zu analysieren, Maßnahmen und Trainingsmethoden zu optimieren, sowie vielleicht neue sportliche Perspektiven zu verfolgen.

Ebenso die heiße Phase der Vorbereitungen für unsere bevorstehenden Turniere angelaufen und last but not least: Es ist ferner die Zeit gekommen, das letzte halbe Jahr unseres Neubaus zu reflektieren und die Ziele für das 2. Halbjahr zu formulieren.

Beginnen möchte ich mit einem sehr außergewöhnlichen, kreativen aber auch zeitkritischen Thema unserer Tischtennisabteilung in Zusammenarbeit mit den Augsburger Wirtschaftsjunioren: Die Aktion www.augsburgspielt.de!

Am 18. Juni 2016, zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr, bespielen wir Augsburgs 119 Tischtennisplatten. Über eine Karte im Internet werden die 78 öffentlichen Spielstätten vorgestellt und entdeckt. Paten (pate@augsburgspielt.de) organisieren vor Ort verschiedene Spielvarianten.

Partner ist die Augsburger Tischtennisszene (u. a. aus dem Post SV Dieter Voigt, Karl Schöpp, Peter Stähle) sowie die Tischtennislegende Timo Boll (14-facher Europameister, Bronze-Medaillengewinner WM 2011).
Die Standortkarte finden Sie unter www.pingpongmap.net/augsburg

Ziemlich außergewöhnlich war sicherlich auch die Radtour unserer 3 Alpinisten Hans, Horst und Bobo, zum FCA-Punktspiel in die VELTINS-Arena. 650 km mit dem Fahrrad zur Begegnung Schalke 04 – FCA (siehe Alpine bzw. Seite 37 der VZ) – Respekt meine Herren!

Die heiße Zeit der Vorbereitungen – Turnierpläne für 38 Fußballjugendmannschaften – finden Sie unter Fussball oder auf den Seiten 38 und 39 unserer Vereinszeitung. Vielen Dank an unseren Jugendleiter Rainer Schinke mit all seinen Helfern, Trainer und Betreuer. Die Max-Gutmann-Turniere 2016 werden am 02. und 03. Juli auf unserer Sportanlage stattfinden. Sie alle sind herzlichst dazu eingeladen!

Jörg Rißler gibt auf den Seiten 40 / 41 der Vereinszeitung sein Halbjahresstatement zu den einzelnen Ergebnissen unserer 1. Fußballmannschaft. Auch Dir lieber Jörg, besten Dank für Dein jahrelanges Engagement um den Fußball beim Post SV.

Über unsere Vereinshütte in Rinnen haben wir laufend berichtet, u.a. dass eine neue Fassade begonnen wurde. Jetzt ist sie fertig. Vielen Dank an den Eigentümer Albert Zott und der gesamten Hüttencrew für den Frühjahrsarbeitsdienst. Der Bericht war leider bei Redaktionsschluss noch nicht fertig. Dieser folgt in der August-Ausgabe.

Zum 1. Geburtstag möchte ich unserer Ju-Jutsu-Abteilung gratulieren. Mit Florian Brandhuber haben wir einen sehr guten und souveränen Übungsleiter gewinnen können. Dir lieber Florian, Danke für Deine tolle Arbeit – Bericht finden Sie unter Ju-Jutsu und auf Seite 43 der VZ.

Sehr respektable Einzelerfolge haben unsere Mädchen und Jungen aus der Schwimmabteilung erreicht. Die Trainerinnen Steffi und Svenja können stolz auf ihre Talente sein. Vielen Dank an Euch beide, stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer im Bad – Bericht und Schwimmen bzw. Seite 44 in der VZ.

Werte Sportfreunde, mit Tischtennis habe ich begonnen und mit Tischtennis möchte ich auch einen sportlichen Höhepunkt setzen:

Herzlichen Glückwunsch an unsere Tischtennis-Damen, Lili Takács, Sabine Richter, Sabine Mayr, Nikola Tesch sowie Ersatzspielerin Renate Gerstmeyr, die den Aufstieg in die Bayerische Oberliga geschafft haben. Gratulation aber auch an das Herren-Team, welches nach dem letztjährigen Aufstieg in die Bayernliga auch heuer wieder einen hervorragenden 3. Platz belegen konnte.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die hervorragende und hochengagierte Jugend- und Nachwuchsarbeit von Oliver Gamm und Nikola Tesch. Ich hoffe und wünsche uns allen sehr, dass ihr nach Eurem erfolgreich absolvierten Studium hier in Augsburg eine berufliche Herausforderung mit Perspektive bekommen werdet. Nochmals herzlichen Dank!
Berichte hierzu finden Sie unter Tischtennis sowie auf den Seiten 45-47 der Vereinszeitung.

Der bereits erwähnte letzte, aber sicherlich auch umfangreichste Punkt im heutigen Editorial, betrifft unseren Neubau:

Die in der letzten Ausgabe unserer Vereinszeitung vorgestellten „Ersten Pläne“ wurden erwartungsgemäß in großen Teilen schon wieder optimiert. Was natürlich weiterhin aktuell bleibt, ist der Standort „Max-Josef-Metzger-Straße“, sowie die Gebäudeaußenmaße. Daran wird auch in naher Zukunft nichts geändert werden, außer wir würden für die Baugenehmigung (Antrag wurde am 08.04.2016 gestellt) entsprechende behördliche Auflagen bekommen.

Etwas global formuliert, haben wir momentan folgende Änderungen und Optimierungen geplant:

Aufgrund der erhöhten Nachfrage haben wir die sportlichen Flächen nochmals deutlich erweitert bzw. optimiert. Darüber hinaus haben wir durch die vielen – teilweise sehr negativen – Erfahrungen von Vereinen und Kommunen, von denen wir mittlerweile 11 besucht haben, die Lagerkapazitäten für Sportgeräte nochmals erhöht. Dies hatte u.a. somit auch zur Folge, dass wir den Bistrobereich (Café, Lounge, Vitaminbar …) in ein eigens dafür geschaffenes Zwischengeschoss verlagern mussten.

Daraus resultierend mussten auch die sanitären Einrichtungen (Kabinen, Toiletten, Behindertenräume, etc.) nochmals neu definiert und teilweise neu konzipiert werden. Davon betroffen waren dann in letzter Konsequenz auch die Anzahl der Kfz-Stellplätze u.v.m. Sie sehen selbst, werte Mitglieder, ein geänderter Strich in einem Plan kann große Auswirkungen haben.

Ferner haben Sie vielleicht der AZ entnommen, dass wir eine Buslinie (42) bekommen werden, dessen Fahrplan und Haltestellen von verschiedenen Anwohnern und Elterninitiativen schon wieder öffentlich diskutiert werden. Vielen Dank an Bernd Zitzelsberger (Ortsvorsitzender der CSU-Ortsverband Pfersee und ehemaliges Schwimmmitglied des Post SV), der sich hier sehr engagiert und nachhaltig einsetzt.

Ferner danken möchte ich auch dem Geschäftsführer Stephan Deurer, von der Firma asset, sowie seiner Assistentin Mirjam Harthauser, für die äußerst konstruktive Zusammenarbeit. Die Firma asset GmbH hat uns bereits schon in ihren Firmenpublikationen „Sheridan-Tower“ sehr positiv und professionell erwähnt.

Seitens der B 17 bzw. der Stadt Stadtbergen könnte uns unter Umständen ein Lärmemissionsproblem ereilen. Im Rahmen einer persönlichen Führung in der neuen Stadtberger Sporthalle durch Bürgermeister Paul Metz, konnten wir mit ihm selbst das Thema ansprechen. Ich bin daher etwas optimistischer positioniert, als das Bauordnungsamt der Stadt Augsburg, die von uns nun wieder dafür ein eigenes Gutachten fordern.

Äußerst spannend entwickelt sich derzeit die zeitliche Abfolge unserer bevorstehenden Aushubarbeiten. Das Erdreich muss auf einem Nachbargrundstück der AGS zwischengelagert werden, damit es vor Abtransport von Gutachtern geprüft und qualifiziert werden kann.

Aufgrund der großen Bodenmengen (an der längsten Stelle messen wir immerhin 93 m und an der breitesten 43 m) wurde deshalb eine eigene Passage im Kaufvertrag aufgenommen. Der hier vereinbarte Termin läuft am 30.10.2016 ab.
Kurze Zwischeninfo: Das Grundstück wurde uns offiziell am 31.05.2016 durch die AGS übergeben.

Es folgt nun ein kurzer humorvoller Abschnitt, den man bürgerlich immer so schön „als die Katze in den Schwanz beißen“ bezeichnet:

Da wir bisher noch keine Baugenehmigung haben, können wir offiziell und nachvollziehbarerweise beim BLSV noch keinen Haupt- bzw. Regelantrag stellen. Da wir keinen Haupt- bzw. Regelantrag stellen können, erhalten wir von dort auch sehr wahrscheinlich keine vorzeitige Baugenehmigung.

Da wir keine vorzeitige Baugenehmigung haben, dürfen wir auch keine Erdarbeiten öffentlich ausschreiben bzw. vergeben. Dies würde nach den geltenden Zuschussrichtlinien ein zuschussschädliches Verhalten darstellen, was im Umkehrschluss bedeutet, dass wir dann keine Zuschüsse mehr bekommen.

Solange wir aber das Erdreich nicht ausheben können, kann solange auch nicht, die spätere Fundamentsohle auf Tragfähigkeit bzw. ggf. weitere Kontaminierungen geprüft werden. Sofern sich hieraus im Nachgang tatsächlich weitere Nachbesserungsarbeiten ergeben sollten, könnten wir – je nach Umfang – heuer sehr wahrscheinlich gar nichts mehr in Richtung Rohbau unternehmen.

Ungeachtet dieser zeitlich dargestellten Problematik stellt sich dann ergänzend noch die Frage: Wo können wir dann unseren Erdaushub zwischenlagern, sofern die Nachbargrundstücke mittlerweile verkauft wurden?

Ich kann es Ihnen leider heute noch nicht sagen, deshalb bezeichnete ich dieses Thema eingangs auch als „spannend“. Vielleicht habe in Ihnen zur nächsten Ausgabe schon eine Lösung ….

Werte Sportkameradinnen und -kameraden, diesem Punkt möchte ich nun einfach einmal so und ohne Emotionen stehen lassen. Wir kommen hier weder in der Sache weiter noch möchte ich hier Finger-Pointing betreiben. In unserem Land ist in der Regel einfach alles zu 1000% geregelt, auch wenn an der einen oder anderen Stelle vielleicht eine gewisse Prozessoptimierung wünschenswert wäre. So ist das einfach, aber als keine kleine Anekdote wollte ich es Ihnen in unserem Konglomerat an Problemen nicht vorenthalten.

Was läuft denn sonst noch alles?

Einmal pro Woche haben wir Architektenbesprechung zusammen mit Peter Kögl und Jeremias Gebler. Olaf Künstner wird die Elektroprojektierung verantworten. Auch hier haben wir eine entsprechende Meeting-Struktur vereinbart. Jörg Böhler wurde für die Heizung, Lüftung, Sanitär auserwählt. Auch hier gibt es regelmäßige Statusmeetings (Bilder Seite 35).

Viel Aufwand und eine Menge an Arbeit stecken in unserer Wirtschafts- und Folgekostenplanung. Solange wir Räumlichkeiten ändern, muss auch diese aktualisiert werden. Ebenso wie in unserem Sportkonzept. Auch hier ändern sich aufgrund neuer Ideen und Erkenntnisse fast täglich die Inhalte, obwohl darin bereits entsprechende Aktionsfelder, mit Umsetzungs- und Maßnahmenvorschläge, vorgesehen sind. In den nächsten Wochen werden von unserem Architekturbüro die Werkzahlen aufgestellt.

Dann geht es mit konkreterem Zahlenmaterial in die nächsten Runden. Bis dann in alter Frische …
Ihr Heinz Krötz

2016-10-12T23:18:35+02:00 6. Juni 2016|Categories: Inside-Info|