Alpenüberquerung Alpine

//Alpenüberquerung Alpine

Alpenüberquerung Alpine

Die ganze Woche über war es heiß und sonnig. Ausgerechnet zum Wochenende meldete sich der Wetterbericht mit starken Niederschlägen in ganz Bayern.

Die Alpine Abteilung befand sich nördlich des Weißwurstäquators und dort waren die Aussichten nicht so schlecht. Also ging es mit dem Auto nach Regensburg.
Ab Höhe Bad Abbach hörte der Regen auf und die Radtour konnte begonnen werden.
Zuerst führte der Weg durch Regensburg zur Mündung des Regen in die Donau. Dann immer ziemlich nah am Fluss entlang und aus der Stadt hinaus. Für das Stärken und Erholen folgte in Nittenau eine längere Rast. Am Regen flussaufwärts kamen dann im letzten Drittel der Strecke zwei etwas längere Anstiege. Dadurch entschloss sich die Alpine Abteilung nach Cham durch zu radeln.
Noch vor dem Einchecken wurde eine Pause auf dem Marktplatz eingelegt.

Am nächsten Tag, bei Aufbruch regnete es leicht. So hüllte sich die Alpine Abteilung in wasserfeste Kleidung und fuhr auf dem Festspielradweg von Cham nach Falkenstein. Nach einigen Anstiegen beim Festspielort, haben die Mitglieder der Abteilung Alpine eine Mittagspause eingelegt. Anschließend führte der Weg zur aufgelassenen Bahnstrecke nach Regensburg. Auf diesem, teilweise unbefestigtem Weg ging die Fahrt bis zum Radlbahnhof in Hauzendorf. Nach einer Kaffeepause ging es nach Regensburg zurück.
Trotz widriger Wettervorhersage hatte die Alpine Abteilung des Post SV zwei schöne Radltage. Für nächstes Jahr wird überlegt, ob das Taubertal mit dem Rad erkundet werden kann.

Zuvor erfüllten sich drei Frauen aus der Alpinen Abteilung einen großen Wunsch. Nachdem die Herren 2016 eine mehrtägige Alpenüberquerung machten, wollten auch die Frauen von Augsburg zum Gardasee radeln. Nicht auf der Via Claudia, sondern schon etwas mehr abseits.

Also plante der Abteilungsleiter der Alpine Abteilung, Hans Horn, eine Tour, wo das Rad nicht getragen und auf längere Abschnitte nicht geschoben werden musste. Für die Tour von Augsburg weg, waren zehn Tage eingeplant.

Von Augsburg führte der Weg nach Schwangau. Am zweiten Tage dann über die Fürstenstraße, vorbei an Neuschwanstein und Hohenschwangau Richtung Reutte und weiter über den Fernpass auf der alten Römerstraße nach Nassereith. Am dritten Tag dann ein „Erholungsabschnitt“ über Imst und Landeck nach Pfunds am Fuß des Reschenpasses. Weiter am vierten Tag, das erste Highlight, ins Engadin und von Scuol den Aufstieg über S-charl zum Pass Costainas ins Münstertal. Dort übernachtete die Alpine Abteilung in Lü, in einem kleinen schweizer Berggasthof. Dies war die anstrengendste Etappe. Weiter führte der Weg hinunter nach St. Maria und Döss Radond ins Val Mora. Vorbei an den Cancanosstauseen über den Passo Torre di Fraele in einer flotten Sause hinunter nach Bormio.
Am nächsten Tag wartete die nächste schwere Etappe. Über 1400 Höhenmeter von Bormio über St. Catherina hinauf auf den Gaviapass. Auf der Abfahrt nach Ponte di Legno musste die Alpine Abteilung wieder durch den Tunnel. 800 Meter lang mit einer Kurve und total unbeleuchtet. Da halfen auch die Lichter am Fahrrad nicht viel.

Über den Passo Tonale und Dimaro und am folgenden Tag Madonna di Campiglio führte die Route weiter nach Tione di Trento. Von dort aus am neunten Tag nach Cimego und über den Passo di Rango zum Ledrosee. Das einzige Mal mussten die Räder auf einen Pfad nach unten geschoben werden.
Am letzten Tag, als krönenden Abschluss die Fahrt über den Tremalzopass.

Beim Anstieg war schönes Wetter, je näher der Rifuge Garda, der letzten Einkehrmöglichkeit vor dem Pass, desto mehr Wolken zogen auf. Nach der Rast in der Hütte strampelte die die Mitglieder der Abteilung Alpine auf groben Schotter hinauf zur Passhöhe. Dann bei Nebel und schlechter Sicht zuerst durch den Tunnel und dann auf der Schotterpiste hinunter zum Passo Nota. Wegen eines Gewitters mussten sie dann kurz einkehren. Nachdem der Regen abgewartet war, ging‘s weiter hinunter nach Molina di Ledro..

Schließlich wurde bei Sonnenschein die Ponale, die alte Straße hinunter nach Riva del Garda, die mittlerweile den Radlern und Wanderern als Weg dient, gefahren. Nass, dreckig und total zufrieden erreichte die Alpine Abteilung dann das Ziel, Riva del Garda.
Ein kurzer Aufenthalt für das Ankunftsfoto und, weil nass und dreckig, leider ohne Aufenthalt in einer Eisdiele ging es für die Alpine Abteilung nach Torbole, zur Übernachtung. Am Sonntag dann mit dem Radl über Nago nach Rovereto und von dort mit dem Zug nach Hause.
Zehn tolle Radltage und unvergessene Eindrücke bleiben für die Abteilung Alpine immer in Erinnerung.

 

Was kommt:

Im August wird eine Nacht im Freien auf einem Gipfel geplant. Bei Interesse, werden noch Wanderungen oder Radltouren im Allgäu oder im näheren Umland durch.

Und, nicht vergessen, der nächste Winter kommt bestimmt. Am 5. und 6. Dezember findet wieder Skiopening in Ischgl statt.

 

2018-07-24T14:50:50+02:0024. Juli 2018|Categories: Uncategorized|